Publikationen der Stiftung Armin Sandig.
Erschienen im Wallstein Verlag Göttingen.

 

Armin Sandig. Die frühen Jahre
Herausgegeben von Ekkehard Nümann (2016). Mit Beiträgen von Hanjo Kesting und Heinz Spielmann, 80 S., 20, überw. farb., Abb., 5 Fotografien, brosch., 15,5 x 23,0 ISBN: 978-3-8353-1892-2 (2016). € 18,90 (D) | € 19,50 (A)
- jetzt bestellen -

Der Maler und Grafiker Armin Sandig verfasste kurz vor seinem Tod Erinnerungen an seine ersten Schritte in der Kunstwelt.

Schon im Alter von 17 Jahren zeigte Armin Sandig seine ersten Bilder auf einer Kunstausstellung in seiner Geburtsstadt Hof. Der Autodidakt war von Max Beckmann, Paul Klee und Wassily Kandinsky beeinflusst, wandte sich aber mehr und mehr der abstrakten Malerei zu. Für seine Arbeiten wurde er mit einer Vielzahl von Preisen geehrt und stand von 1980 bis 2011 als Präsident der Freien Akademie der Künste der Hansestadt Hamburg vor. Kurz vor seinem Tod schrieb Armin Sandig die Erinnerungen an seine frühen Jahre in Hof nieder, der Stadt Jean Pauls, ohne die er nach eigenen Worten nicht denkbar war und die ihn zutiefst geprägt hat. Die Erinnerungen werden ergänzt durch einen Essay von Heinz Spielmann über den Maler und Grafiker Armin Sandig und eine »Denkrede« von Hanjo Kesting sowie eine Auswahl von Fotografien und bildnerischen Werken.



Armin Sandig. Aquarelle
Herausgegeben von Ekkehard Nümann. Mit Beiträgen von Walter Jens, Michael Sauer und Annette Bätjer, 128 S., 102 farb. Abb., geb., 22,5 x 28,5 ISBN: 978-3-8353-3079-5 (2017) € 22,00 (D) | € 22,70 (A)
- jetzt bestellen -

Armin Sandigs Aquarelle spiegeln ihre Entstehung an fernen, südländischen Meeren wider.

Seit den 1980er Jahren bereiste Armin Sandig in den Sommermonaten mit seiner Lebensgefährtin südliche Länder wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Kroatien. Tausende von Kilometern mit dem Auto, die Malutensilien immer dabei. Das mediterrane Flair inspirierte den Künstler zu jedes Mal neuen, stimmungsvollen Aquarellen, überraschend in ihrer Farbe, Form und Fantasie. Die Werkschau mit mehr als 100 Aquarellen wird ergänzt durch Texte von Rhetorik-Professor Walter Jens, dem freien Autor Michael Sauer und Annette Bätjer, die private Einblicke in die Reisen und die Arbeitsweise Sandigs gewährt.

 

Armin Sandig. Köpfe
Herausgegeben von Ekkehard Nümann. 136 S., 115, farb. Abb., geb., 22,5 x 28,0 ISBN: 978-3-8353-3270-6 (2018) € 22,00 (D) | € 22,70 (A)
- jetzt bestellen -

»Es geht vor allem darum, den Begriff der Schönheit neu mit Sinn zu erfüllen …« - Armin Sandigs Köpfe und Gesichter sind einzigartig.

Köpfe und Gesichter - sie wurden immer häufiger zu einem bevorzugten Sujet von Armin Sandig, gerade auch in seinem Spätwerk. Nach einer intensiven Phase des Experimentierens mit den Möglichkeiten der informellen Malerei in den 1960er und 1970er Jahren gab es eine Rückbesinnung des Künstlers hin zur figürlichen Darstellung. Neben weiblichen Akten und Figurengruppen entstanden weit mehr als hundert Bilder von Köpfen, die in ihrer Vielschichtigkeit und ihren phantasiereichen Variationen einzigartig sind. Mal ironisch, mal erschreckend, aber immer offen und lebendig, lassen sie den Assoziationen des Betrachters ihren Raum. Ein neuer, ganz eigener Zugang zur Darstellung des menschlichen Gesichts unter Einbeziehung der expressiven, gestischen Malerei der Abstraktion. Rigorose Bilder, wie sie die heutige Wirklichkeit fordert.

 

Armin Sandig. Figuren
Herausgegeben von Ekkehard Nümann. Konzeption und Realisierung: Annette Bätjer, 144 S., 120, überwiegend farb. Abb., geb., 22,5 x 28,5 cm
ISBN 978-3-8353-3734-3 (2020) € 22,00 (D) | € 22,70 (A)
- jetzt bestellen -

Eine Auswahl von 100 Werken der Jahre 1973 bis 2013 aus dem Nachlass zeigt die große stilistische Bandbreite der figurativen Bilder Armin Sandigs - eines Künstlers, dessen Arbeit sich lohnt, entdeckt zu werden.
In Armin Sandigs originellen, meist skurrilen und provokanten Figurenbildern verschwimmen die Grenzen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit: weibliche Gestalten als groteske Bildsäulen, Gruppenbilder von rätselhaften Szenerien, in denen Körper und Körperteile oft schwebend ineinander verwoben sind. All diese Figuren, Phantasie-Tiere, Hände und Füße sind stets wiederkehrende, poetisch-spielerische Metaphern für Erinnerungen, Stimmungen und Träume, die sich auch in den assoziativen Titeln der Bilder widerspiegeln. Bei aller wahrnehmbaren, inhaltlichen Thematik ging es dem Künstler aber in erster Linie um den malerischen Prozess, einem freien Spiel von Linie und Farbe, die als spannungsvolle Komposition die Leinwand zum Leben erwecken.

»Es war der Drang, mich auszudrücken. Auszudrücken über das hinaus, was mit Worten und Gesten mittelbar ist. Mit Farbe und Form Zuständlichkeiten, Gestimmtheiten, Weltsicht, Weltentwürfe und Träume zu artikulieren, die sich dem verbalen Ausdruck entziehen.«

Armin Sandig